Internisten-Praxis Bardowicker Tor

Aktuelles

Umstellung der Praxissoftware:

Vom 9.6.21 mittags bis zum 11.6.21 wird unsere Praxis aufgrund einer Umstellung der Praxissoftware geschlossen bleiben. 

In der ersten Zeit danach (die Woche ab dem 14.6.21) benötigen wir dafür etwas mehr Zeit. Wir bitten um Verständnis. 

Vertretungsärzte werden hier, in der Praxis und auf dem Anrufbeantworter zeitgerecht bekanntgegeben. 

 

Wichtiger Hinweis zur "Corona-Impfung" (SARS-CoV 2): 

Aktuell werden zunächst Personen aus der Gruppe mit höchster Priorität geimpft. Die Zuordnung zu dieser Gruppe ist aktuell nicht vom Vorliegen bestimmter Erkrankungen abhängig, sondern vom Alter und von bestimmten beruflichen Tätigkeiten mit besonderer beruflicher Exposition.

Damit entfällt laut RKI für die erste Phase der Impfungen die Notwendigkeit, dass Hausärztinnen und Hausärzte eine Impfberechtigung ausstellen, da es entweder nur eines Altersnachweises oder Arbeitgebernachweises bedarf. 

Das RKI hat eine Stellungnahme zur COVID-19-Impfung veröffentlicht; bitte nutzen Sie den nachfolgenden link gerne als Informationsquelle: 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publicationFile

 

 

Grippeschutzimpfung:

Wir haben Grippeschutzimpfungen vorrätig. Auch Anfang 2021 ist es weiterhin sinnvoll.  Bitte melden Sie sich beim Praxispersonal.

 

News aus dem Praxisteam: 

- Seit dem 01.09.2020 verstärkt Frau Rabea Hilder als Fachärztin für Innere Medizin das Team unserer Praxis. Nähere Informationen und Foto werden unter "Team" demnächst folgen. 

- Frau Sabrina Schmidt (ehemals Brötzmann) begrüßen wir nach Ihrer Elternzeit wieder in der Praxis. 

- Ebenfalls unterstützt uns Frau Silvia Siefer als Medizinische Fachangestellte. Herzlich Willkommen! 

 

 

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Corona-Virus-Lage (SARS-CoV 2): 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Sie bzw. auch Personen aus Ihrem Umfeld leiden  akut an Erkältungssymptome wie Husten und Fieber? Dazu hatten Sie Kontakt zu Leuten, die positiv zum Coronavirus getestet wurden?

Dann empfehlen wir Ihnen:

  1. Rufen Sie uns umgehend in der Praxis an. Wir besprechen gemeinsam mit Ihnen zuerst am Telefon das weitere Vorgehen. Um Kontakt zu anderen Patienten ohne Atemwegsinfekt zu meiden, haben wir eine separate Infektsprechstunde täglich eingerichtet. Diese wird, soweit möglich, am Ende der Vormittagssprechstunde stattfinden.

  2. Dieses gilt auch für den Fall, dass Sie als Betroffener bereits vor unserer Praxistür stehen – alternativ können Sie dann auch 3 x klingeln und warten, bis wir Sie oder den Betroffenen dort abholen. 

  3. Neben dem Rachenabstrich mit Auswertung im Labor stehen aktuell auch zuverlässige Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Das Ergebnis steht nach 15-20 Minuten zur Verfügung. Die Kosten betragen ca. 35 Euro und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Diese Privatleistung bieten wir Ihnen an, wenn ein schnelles Ergebnis notwendig ist. Sprechen Sie uns hierauf gerne an

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Praxisteam

 

 

Verordnung von Krankengymnastik, Logopädie und Ergotherapie (Heilmittel) bei gesetzlich versicherten Patienten

 
Liebe Patientin, lieber Patient
 
Im Oktober 2019 wurden wir (Dr. Doßmann / Dr Dreyer) zu einem formellen "Beratungsgespräch" bei der kassenärztlichen Vereinigung eingeladen. Hier wurde uns mit sehr detaillierten Statistiken vor Augen geführt, dass wir mit unseren sogenannten Heilmittelverordnungen das Mittelmaß unserer Fachgruppe als Hausärzte  bei weitem überschreiten und dass uns damit sogenannte Regresse (Rückforderungen) in Höhe von mehreren 10.000 € drohen.
Falls Ihnen dieser Begriff nicht bekannt ist, so lassen sie uns erläutern, dass die Krankenkassen Strafzahlungen von Ärzten verlangen können, wenn Sie die "Wirtschaftlichkeitsgebote" nicht einhalten. Es muss also nicht der Patient für Verordnungen (Medikamente oder Heilmittel) zahlen, die nach Meinung der Kassen nicht gerechtfertigt sind, sondern der Arzt, der sie verordnet hat. Dabei geht es leider selten um den medizinischen Einzelfall, sondern oft um rein statistsche Werte!!!!
 
Sie können sich vielleicht vorstellen, dass eine Praxis dadurch in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet sein kann. Wir müssen also unser Verordnungsverhalten dringend an die Facharztgruppe der sonstigen Praktischen- und Hausärzte angleichen.
Für manche Heilmittel haben niedergelassene Fachärzte ein höheres "Budget", dürfen also mehr verordnen.
 
Bei akuten Verspannungen oder Rückenschmerzen sind Heilmittel in den ersten Tagen auch medizinisch meist nicht sinnvoll, da die meisten Beschwerden sich mit Schmerzmittel, Wärmekissen, Schonung oder auch entsprechenden Übungen innerhalb weniger Tage bessern, meist schon, bevor man den ersten Termin zu einer physiotherapeutischen Anwendungen hat. In Fällen, in denen das nicht besser wird, wird natürlich weiterhin auch unsererseits bei medizinischer Notwendigkeit Krankengymnastik verschrieben.
 
Für Dauerverordnungen und häufige Folgeverordnung von Krankengymnastik gibt es eine so genannte Indikationsliste, bei der eine bestimmte Diagnose medizinisch gesichert sein muss, um problemlos auch über einen langen Zeitraum Krankengymnastik verordnet zu bekommen. Diese Listen sind in der Praxis oder auch im Internet einsehbar (Suchworte "langfristiger Heilmittelbedarf / besonderer Verordnungsbedarf").
 
Nun gibt es durchaus Patientin, die die Diagnosekriterien dieser Ausnahmelisten nicht erfüllen und die trotzdem über einen längeren Zeitraum Krankengymnastik benötigen.
In diesem Fall muss der Patient formlos, aber persönlich eine Ausnahmegenehmigung bei der Krankenkasse beantragen (das nennt sich "Langfristgenehmigung"). Wenn wir die weiteren Verordnungen ausstellen sollen, brauchen wir darüber einen schriftlichen Beleg der Krankenkasse. Damit ist auch die Regressgefahr für unsere Praxis gebannt.
 
Ergotherapie-Verordnungen dürfen nur ausgestellt werden, wenn entsprechende Fachärzte (das sind meist Neurologen und Psychiater) eine "Eingangsdiagnostik" durchgeführt haben und uns eine Verordnungsempfehlung gegeben haben.
 
Um Logopädie-Verordnungen  ausstellen zu können, benötigen wir nunmehr eine Befunderhebung und eine Empfehlung vom HNO Arzt
 
Für eine längerfristige  Lymphdrainage kann es erforderlich werden, dass eine Empfehlung und Befunderhebung durch einen Angiologen erfolgen muss, das sollten Sie im Einzelfall mit Ihrem Arzt hier vor Ort besprechen
 
Wir bedauern diese Einschränkung unserer therapeutischen Freiheit außerordentlich und sind sicher, dass auch bisher kein Patient einfach aus Gefälligkeit eine solche Verordnung von uns bekommen hat.
Dennoch müssen wir uns ab sofort dringend aus wirtschaftlichen Überlegungen an die Bestimmungen als Vertragsärzte der gesetzlichen Krankenkassen halten.